La Palma 2016 – Bananen und Geckos

Überraschenderweise hält sich der Muskelkater heute in Grenzen, es war wohl gestern doch eher die noch fehlende Kondition…

Trotzdem legen wir heute einen Ruhetag ein, zumal es noch einiges zu erledigen gibt. Während in dem von uns in den vergangenen Jahren bewohnten Holzhaus der WLAN Empfang noch ganz brauchbar war, ist dieses Jahr in dem Steinhaus keins der beiden zur Verfügung stehenden Netze wirklich erreichbar. Bisher habe ich mir damit beholfen, für den Blick ins Internet mit zum Pool zu gehen, wo einer der Router hängt (oben rechts im Bild erkennbar)…

…auf Dauer ist das aber (zumindest zum bloggen) etwas zu unkomfortabel. Deshalb hab ich mir heute in Los Llanos meinen Surfstick wieder aufladen lassen, damit geht es ganz gut, auch wenn die Bandbreite nicht ganz so hoch ist.
Das Haus grenzt unmittelbar an eine Bananenplantage und bietet innen und außen ausreichend Platz…

Rechts läuft übrigens kein Fernsehprogramm, sondern es spiegeln sich Meer und Palmen auf dem Bildschirm.

Auch die Dusche ist recht geräumig…

…und nachts sorgt der ein oder andere Gecko am Vorhang dafür, daß wir das Schlafzimmer nicht mit irgendwelchen Insekten teilen müssen…

Ein Gecko im Haus (der ausschließlich Insekten frisst) soll übrigens Glück bringen. Das leuchtet auch ein, denn seit ich es auf Kreta mal in einer einzigen Nacht auf ca. 180 Mückenstiche gebracht habe glaube ich, daß keine Stiche zu haben eigentlich schon eine ganze Menge Glück ist…

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La Palma 2016 – Erste Trainingseinheit…

Als kleine Testwanderung wollen wir heute von Puerto Tazacorte über den El Time wandern. Schon nach ein paar hundert Metern Anstieg merken wir aber, daß wir etwas hinter unseren üblichen Form sind, denn es wird… mühsam.


Nach 2 Stunden sind wir oben… und eigentlich für heute fertig. Im Café gibts einen Orangensaft und ein Stück Apfelkuchen…

Hier müssen wir uns entscheiden, den gleichen Weg zurückzugehen, noch ein Stück weiter in Richtung des Feuerturms zu gehen und dann auf der anderen Seite des Berges zurückzugehen… oder mit dem Bus zurückzufahren. Letzteres ist natürlich keine wirkliche Option, deshalb gehts aber letztendlich weiter Richtung Torre… auch wenn die Beine immer schwerer werden.

Der lange Abstieg zieht sich, die Felsmassen über uns wirken aber anscheinend so beschleunigend, daß sie die fehlende Kondition locker ersetzen…

Nach weiteren 3 Stunden haben wir dann endlich wieder den Ausgangspunkt erreicht und gönnen uns ein Essen in einer der Fischkneipen, auch wenn es erst 16:00 Uhr ist. Dadurch sind wir auch rechtzeitig wieder am Haus, um nach einer ausgiebigen Dusche dem Sonnenuntergang zuzuprosten.

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Mallorca 2015 – Der Küstenweg zwischen Sóller und der Cala Dejà

Das Wetter ist immernoch ideal und so wollen wir uns noch gegen Ende unseres diesjährigen Aufenthalts hier die angeblich schönste Bucht Mallorcas ansehen, die Cala Dejà. Wir fahren dazu bis zum Parkplatz des Restaurants Son Bleda an der Ausfallstraße von Sóller, das aber im November schon in der Winterpause ist.

Der Weg beginnt vergleichsweise komfortabel zwischen alten Johannisbrot- und Olivenbäumen, die auch gut in die Theaterkulisse für ein Märchen passen würden…

Immer wieder findet man am Wegrand interessante Pflanzen, die man nicht auf Anhieb einordnen kann, so wie diese winzigen Trichter am rechten Bildrand

(Im Nachhinein über das forum.pflanzenbestimmung.de herausgefunden: Nabelkraut oder botanisch: umbilicus gaditanus…)

Bald schwenkt der Weg in Richtung Küste, von weitem kann man schon das Meer ahnen…

…und nach kurzer Zeit sieht man die malerische Cala Dejà von oben

Der Rückweg geht unmittelbar an der Küste entlang und ist streckenweise in ziemlich desolatem Zustand. Teile sind sogar komplett abgebrochen oder durch Baumfall unpassierbar, weshalb es zahlreiche Umleitungen gibt. Einmal mehr sind wir hier auf der Insel froh, immer das GPS Gerät dabeizuhaben…

Auch wenn die Küste in dem Abschnitt traumhaft ist…

…ist der Aufstieg in Richtung unseres Ausgangspunktes stellenweise eher alptraumhaft, denn mit einem falschen Schritt kann man unten landen

Nach insgesamt rund 12km sind wir dann doch wieder am Auto, die Tour hat sich aber gelohnt, die Cala Dejà war zumindest in dieser Jahreszeit sehenswert… in der Hauptsaison ist vermutlich vor lauter Touristen kein Wasser mehr zu sehen.

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Mallorca 2015 – Durch Olivengärten nach Fornalutx

Heute ist Samstag und um dem zu erwartenden Wochenendbetrieb zu entgehen, wollen wir eine weniger bekannte Rundtour von Sóller über Fornalutx wandern, wozu wir noch einmal die alte Trambahn vom Hafen nehmen. Die hat heute einen Wagen mehr, was wohl damit zusammenhängt, daß in der Stadt heute Markt ist… und ziemlich viel los.

Mit viel Glück bekommen wir einen Kaffee und bald darauf wandern wir durch die schmalen Gassen stadtauswärts

Es geht bergauf durch die hier in der Gegend sehr verbreiteten Olivenplantagen , wo gerade die erste Ernte im Gange ist und nach kurzer Zeit können wir schon auf Sóller runterschauen

Auf der anderen Seite des Tals sieht man schon Fornalutx, das Dorf, das bereits zwei Schönheitspreise gewonnen hat…

Der historische Weg, der in Serpentinen und Treppenabschnitten durch die Olivenhaine nach Fornalutx führt, fühlt sich streckenweise auch ziemlich historisch an…

…und bald sind wir im preisgekrönten Dorf, wo wir uns mit einem ebenfalls preisverdächtigen Orangensaft belohnen

Danach geht es von Fornalutx  über das Minidorf Binibassi zurück nach Soller…

…und über den alten Cami de Sa Figuera nach Port Sóller, wo wir dann letztlich doch wieder 15km auf dem Zähler haben und entsprechend rechtschaffen müde eintreffen.

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Mallorca 2015 – heute orientalisch…

Heute steht eine Reise in den Orient auf dem Plan, oder besser gesagt ins gleichnamige Dorf, wo unsere heutige Wanderung beginnt.
Zur Anfahrt fahren wir diesmal nicht durch den mautpflichtigen Tunnel hinter Sóller, sondern über die alte schmale Straße, die in zahlreichen Serpentinen über den Berg geht und tolle Ausblicke über die Insel bietet… zumindest für den Beifahrer!

Die Straße von Bunyola nach Orient ist noch abenteuerlicher und im Grunde nur einspurig, auch wenn ein paar Optimisten streckenweise sogar eine Mittellinie gezeichnet haben. Noch vor dem Ortsschild parken wir am Waldrand und begeben uns auf den steinigen Weg

Um die gelegentlich hinter den Wegbegrenzungen grasenden Schafe an größeren Spaziergängen zu hindern, gibt es für Wanderer Zahlreiche Viehtore zu überklettern…

Der zu anderer Jahreszeit vorhandene Wasserfall ist zwar zur Zeit ausgetrocknet, dafür gibt es am Weg aber viele Erdbeerbäume, deren Früchte sogar genießbar sind

Nach einem anstrengenden Aufstieg kommt man oben zwischen einem Felskamm aus, dessen Wände sich stellenweise in bedrohlicher Schieflage befinden.

Von dort geht es dann wieder runter in die Hochebene, in der wir gestartet waren… oben sieht man den Felskamm, zwischen dem wir abgestiegen sind… und wir sind zurück in Orient!

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Mallorca 2015 – Zum nördlichsten Kap der Insel

Heute ist Erholungstag und wir beschließen, uns den oft gerühmten äußersten Norden der Insel anzuschauen. Der Weg zum Cap de Formentor geht von Sóller zunächst vorbei am Cuber Stausee…

…und dann hinauf nach Pollenca, wo es am Hafen ein zweites Frühstück mit gleich zwei interessanten Eigenschaften gibt: einem Kaffee mit Apfel-Deko und einer Funk-Klingel für den Kellner…

Am Mirador de sa Creueta hat man einen traumhaften Blick auf Meer und die vorgelagerte kleine Insel Colomer…

…von unten sieht man den Turm Atalya d’Albercuix aus dem 16. Jahrhundert, der ebenso wie der Turm bei Banyalbufar, in dessen Nähe wir letztes Jahr gewohnt hatten, Teil eines militärischen Warnsystems war…
…da müssen wir natürlich auch rauf, auch wenn die einspurige Straße dorthin äußerst abenteuerlich ist!

Als letzte Station fahren wir noch zum Leuchtturm Cap Formentor, dem nördlichsten Punkt Mallorcas, wobei der Leuchtturm allerdings deutlich unspektakulärer ist als der Blick von dort.

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Mallorca 2015 – Von Sóller über den Mirador de ses Barques zum Hafen

Heute fahren wir zunächst von der Promenade in Port de Sóller mit der Straßenbahn die fast 5km nach Sóller. Die Bahn gibts seit 1913 und seitdem hat sich auch nicht wirklich viel verändert. Im Gegensatz zur Cable Car in San Francisco ist die Tram hier aber keine reine Touristenattraktion, sondern sie wird von den Einheimischen als ganz normales Transportmittel genutzt. Wenn die Bahn in Port de Sóller ankommt, wird zunächst die Zugmaschine wieder in die neue Fahrtrichtung umrangiert…

… und dann geht die gemütliche Fahrt fast eine halbe Stunde lang nach Sóller, wo die Bahn mitten durch die Straßencafés fährt, die es auf der Plaça Constitució gibt.

Nach einem zweiten Frühstück geht es dann durch ein paar verwinkelte Gassen aus der Stadt hinaus und recht bald schon auf einer anfangs noch treppenähnlichen steinigen Strecke in Richtung des Aussichtspunktes Mirador de ses Barques…

Ausblick auf die Bucht von Port de Sóller hat… wohin wir nach unserer Rast zurückwandern werden.

Der Weg führt zunächst wieder durch Olivenplantagen, wo es die vermutlich ältesten Bäume der Insel gibt…

Das letzte Stück ist wieder etwas schwieriger und vermutlich mit dafür verantwortlich, daß diese Wanderung nicht mehr als ‘leicht’ eingestuft ist…

Danach geht es auf asphaltierter Strasse wieder ‘nach Hause’, nur eine kleine Pause auf der (hier Holz-verkleideten) Leitplanke ist noch drin.

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Mallorca 2015 – Durchs Orangental zum Leuchtturm

Zur Einstimmung wollen wir heute zu dem Leuchtturm gehen, den wir auch von unseren Terrassen sehen können, allerdings nicht auf direktem Weg, sondern im Rahmen einer Rundwanderung durch das Orangental zwischen Sóller und Port de Sóller. Sie beginnt unten im Hafen und da wir dort natürlich zu Fuß hingehen, haben wir schonmal 2 km drauf, bevor wir auf einen zwar etwas holprigen, aber schön angelegten Wanderweg kommen.

Stellenweise mutet die Landschaft unten im Tal fast toskanisch an mit den Zypressen, wenn da nicht die Berge rundherum wären…

Über eine recht lange Strecke geht es durch Olivenhaine, wo es die bizarrsten Bäume gibt, zum Teil gespalten, wieder zusammengewachsen oder gestürzt und wieder aufgestanden, aber immernoch jedes Jahr neu austreibend und Früchte tragend…

Immerhin bringt man einem mehrere hundert Jahre alten Baum hier so viel Respekt entgegen, daß man im Zweifelsfall sogar Mauern und Zäune dafür unterbricht.

Vom höchsten Punkt der Wanderung geht es dann auf wieder felsiger werdender Strecke in Richtung des Leuchtturms…

…leider hat das dortige Restaurant geschlossen und so gehen wir zurück zum Hafen…

…wo an der Promenade gerade die Datteln der großen Palmen reif sind, die hier aber offenbar niemand haben will… und die so direkt von der Palme vermutlich auch gar nicht schmecken würden.

Also gibts im Sol y Sombra eine leckere Paella und ein schöner erster Wandertag geht zu Ende.

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Mallorca 2015 – Port de Sóller

Der erste Teil der diesjährigen Reise ins Tramuntana-Gebirge auf Mallorca war recht ähnlich zur letztjährigen. Gleiches Datum, gleiche leere Autobahn, problemlose Kennzeichenerkennung im Parkhaus, pünktlicher Flug, lediglich am Zielflughafen waren wir diesmal etwas schlauer und holten den Mietwagen noch vor den Koffern ab, als dort noch keine Schlange war.
Die über zwei Ebenen gehende Wohnung liegt ganz lauschig am Hang mit Blick auf den Hafen…

…und wir beschließen, erstmal etwas essen zu gehen. Das läßt sich durchaus zu Fuß erledigen, wenn man einige recht abenteuerliche Treppen nicht scheut…

Mit vollem Bauch und in aufwärts-Richtung sind die Stufen noch deutlich anstrengender und so sind wir froh, als wir nach einem langen Reisetag bei angenehm warmem Wetter dem Sonnenuntergang zuprosten können und nach einer Stunde den Hafen im Nachtgewand sehen können.

Morgen soll nach momentaner Vorhersage der einzige leicht regnerische Tag sein, also ideal zum Einkaufen… der Wein ist nämlich schon alle…

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La Palma 2015 – Carnaval de La Palma…

Hier auf La Palma geht der Karneval eine ganze Woche lang. Das heißt dieses Jahr im Klartext für uns, daß seit gestern nicht wirklich an Schlaf zu denken ist, denn die Musik an der Plaza geht bis morgens um 06:00 Uhr. Schon in den vergangenen Tagen haben wir die Trommelgruppen aus diversen Ecken üben gehört, mittlerweile bringen sie das Geübte in etwa halbstündigem Abstand auf der Straße zu Gehör. Mittags sind wir für einen letzten Einkauf mal kurz runter nach Los Llanos gefahren und haben uns einen Teil des Spektakels angeschaut.

In der Cafeteria, wo wir einen Imbiss nehmen, informiert der Besitzer die draußen sitzenden Gäste bereits, daß sie gleich nach innen umziehen müssen, weil er alle Türen schließen wird, denn draußen formiert sich bereits die erste Trommelgruppe…

Dann geht es los! Allgemeines Gekreische signalisiert, daß die Pudergebläse auf den Wagen eingeschaltet wurden und der Zug setzt sich mit Getrommel in Bewegung…

Die Gebläse auf den Fahrzeugen sind normale Laubbläser, die aus einem großen Kasten das Talkum ansaugen, das dort aus großen Säcken ständig nachgefüllt wird. Das ganze ist die exzessive Entwicklung des Brauches, sich aus kleinen Puderdosen gegenseitig zu bestäuben, was nebenbei zwar auch noch praktiziert wird, angesichts der von den Wagen versprühten Massen aber kaum auffällt. Wer nicht komplett weiß werden will, geht in einer der Seitengassen etwas auf Abstand…

Der Zug erreicht die Plaza von Los Llanos und bald ist alles so eingenebelt, daß man kaum noch was sieht…

Wo der Zug durch ist, bleibt eine völlig eingepuderte Straße zurück, auf den Fensterbänken liegt es millimeterdick…

Hier hab ich auch ein Stück Video aufgenommen…

Wir fahren mit unseren Einkäufen wieder hoch zu unserem Haus und auch von der Terrasse sieht man an der Wolke ganz gut, wo der Zug gerade entlang geht

Für uns Nicht-Karnevalisten war das eigentlich schon genug Fiesta, aber trotzdem mal ganz interessant zu sehen, denn bisher waren wir noch nie unmittelbar zur Karnevalszeit hier.
Morgen gehts wieder in die Heimat… damit wir auch pünktlich zum Rosenmontag wieder zu Hause sind…

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