Das Wetter ist immernoch ideal und so wollen wir uns noch gegen Ende unseres diesjährigen Aufenthalts hier die angeblich schönste Bucht Mallorcas ansehen, die Cala Dejà. Wir fahren dazu bis zum Parkplatz des Restaurants Son Bleda an der Ausfallstraße von Sóller, das aber im November schon in der Winterpause ist.
Der Weg beginnt vergleichsweise komfortabel zwischen alten Johannisbrot- und Olivenbäumen, die auch gut in die Theaterkulisse für ein Märchen passen würden…

Immer wieder findet man am Wegrand interessante Pflanzen, die man nicht auf Anhieb einordnen kann, so wie diese winzigen Trichter am rechten Bildrand


(Im Nachhinein über das forum.pflanzenbestimmung.de herausgefunden: Nabelkraut oder botanisch: umbilicus gaditanus…)
Bald schwenkt der Weg in Richtung Küste, von weitem kann man schon das Meer ahnen…

…und nach kurzer Zeit sieht man die malerische Cala Dejà von oben


Der Rückweg geht unmittelbar an der Küste entlang und ist streckenweise in ziemlich desolatem Zustand. Teile sind sogar komplett abgebrochen oder durch Baumfall unpassierbar, weshalb es zahlreiche Umleitungen gibt. Einmal mehr sind wir hier auf der Insel froh, immer das GPS Gerät dabeizuhaben…



Auch wenn die Küste in dem Abschnitt traumhaft ist…


…ist der Aufstieg in Richtung unseres Ausgangspunktes stellenweise eher alptraumhaft, denn mit einem falschen Schritt kann man unten landen

Nach insgesamt rund 12km sind wir dann doch wieder am Auto, die Tour hat sich aber gelohnt, die Cala Dejà war zumindest in dieser Jahreszeit sehenswert… in der Hauptsaison ist vermutlich vor lauter Touristen kein Wasser mehr zu sehen.