Der Rückflug verspätete sich um etwa eine Dreiviertelstunde, was man aber heutzutage inzwischen schon unter „einigermaßen pünktlich“ einordnet. Auch das Treffen mit dem Taxifahrer in Düsseldorf klappte ganz gut, so daß die Rückfahrt relativ entspannt verlief.
Insgesamt bleibt festzustellen, daß das Landesinnere von Gran Canaria einige schöne Stellen hat, die – wenn auch nicht so vielseitig wie auf La Palma – es sich durchaus zu bewandern lohnt. So fern man das Glück hat, dort in der Nähe eine Unterkunft zu finden, läuft der Erholung wenig entgegen, der Tourismus ist dort in den Bergen hauptsächlich von Tagesausflüglern geprägt und zahlenmäßig durchaus erträglich.
In unserem Fall war es so, daß wir diesmal aus privaten Gründen nicht langfristig buchen konnten und daher nur noch eine Bleibe in den südlichen Ballungsgebieten aussuchen konnten. Mit Puerto Rico dachten wir schon, das Schlimmste vermieden zu haben, zum Glück war es dann aber nicht direkt Puerto Rico, sondern die Nachbarbucht Los Almadores (die für unsere Verhältnisse rein von der Bebauung her schon schlimm genug war). Tagsüber präsentierte sich die Bucht so…

…was wir aber selten sahen, da wir meistens nach einem kurzen Frühstück aufgebrochen sind. In der Nacht spielt die Insel den durch große Solar-und Windkraftflächen erzeugten billigen Strom aus:

Daß das aber die erträglichere Bucht ist, wird erst so richtig klar, wenn man die andere Seite an der Bucht von Puerto Rico sieht, wo tatsächlich jeder Quadratmeter mit diesen einförmigen Karnickelställen bebaut ist…

…aus denen tatsächlich das Hauptangebot für den Tourismus besteht. Offenbar gibt es aber genug potentielle Kunden, denn es wird auch derzeit noch munter weiter gebaut, angeblich inzwischen aber etwas anspruchsvoller. Dem widerspricht allerdings die Architektur, aber zumindest wird es anscheinend bunter:

Insofern: wir haben für uns das Beste daraus gemacht, ein paar schöne Wanderungen gehabt und hier und da noch ein nettes einfaches Lokal im alten Stil gefunden, das soll’s dann aber auch gewesen sein… vermutlich wird es uns eher nicht noch einmal hierher verschlagen!