Dieser vermeintliche Zusammenhang, von der Art des Sonnenuntergangs eine Wetterprognose ableiten zu können, relativiert sich heute etwas, denn der gestrige Sunset war fast postkartenreif

…trotzdem hat sich der Sturm eher verstärkt. Das Meer hat insgesamt ziemliche Schaumkronen und bildet ständig irgendwelche Luft/Wasser-Wirbel aus, die recht interessant anzusehen sind, auch wenn man dabei gelegentlich um die eigene Bodenhaftung bangen muß,


Weitaus unangenehmer ist da unten für Puerto Naos, daß der Lavasand des Paraglider-Landeplatzes ständig hochgewirbelt wird und als Sandsturm durch die Gassen zieht…


Hier oben kämpfen die Palmen immernoch tapfer um ihre letzten Wedel und der ersten Plantage hat es schon Teile der Bespannung losgerissen… Abgesehen von der Tatsache, daß das Dauergetöse vor allem nachts etwas nervt, versöhnt mich diese Wetterentwicklung etwas mit den Umständen des Unfalls, denn bei den Bedingungen wäre wandertechnisch eh nicht viel möglich gewesen. Im Norden regnets und hier stürmt es, da bleibt man idealerweise ohnehin zu Hause. Ansonsten wird der Fuß erwartungsgemäß immer bunter und erwacht schmerztechnisch langsam aus der anfänglichen Taubheit. Bleibt zu hoffen, daß sich alles mit dem Rückflug am Dienstag regeln läßt, zumindest die geliehenen Krücken werden wir wohl kaufen müssen, um wenigstens in den Flieger zu kommen…