Gestern abend gab es einen Sonnenuntergang mit eher seltenem Wolkenteppich, was hier oft auf eine Wetteränderung hinweist.

Die kam auch heute nacht so gegen 02:30h in Form eines Sturmes, der alles am Haus klappern ließ, was sich irgendwie dazu bewegen läßt. Nachdem dann alle – sonst immer auf Spalt daueroffenen – Fenster verriegelt waren, klapperte halt der Rest des Geländes weiter. Das Haus liegt ja unter- und neben (vorwiegend Bananen)-Plantagen, die für die großen ‘Americanos’ mit Folie eingepackt werden müssen – nur die einheimischen kleinen Platanos brauchen das nicht, die sind aber weniger lukrativ weil nicht EU-konform.

Diese Folie birgt zwar im Wind schon genug Geräuschpotenzial, hinter dem Haus am Weg zum Parkplatz stehen aber noch einige Palmen, von denen sich vor allem die Washingtonia (die zweite von links) bei Wind anhört, als wären die Blätter aus Hartplastik. Ganz links die kanarische Dattelpalme klappert etwas weniger, der Drachenbaum direkt über uns fällt in dem allgemeinen Getöse dann eher nicht mehr auf…

Insgesamt also eine eher unruhige Nacht, auch heute am Tag x+3 stürmt es noch weiter, aber da ich bei der trotz Wind recht ungefilterten Sonne eh in den Schatten muß, kann ich die Schaumkrönchen auf dem Meer auch von hier beobachten und geduldig auf den Tag x+4 warten.
