13.03.2022
Zum einen steckt uns die gestrige Odyssee im Ginsterdschungel noch in den Knochen und zum anderen hat sich das Wetter etwas eingetrübt, weshalb wir in den Norden fahren, wo es noch etwas besser sein soll. Auf dem Weg nach Porto Moniz halten wir in Ribeira da Janeila, wo interessante Felsnadeln vor der Küste liegen.

Wir schaffen es noch, in Porto Moniz zu essen, bevor sich das Wetter auch hier eintrübt und wir nach Hause fahren. Abends frischt der Wind auf und es beginnt zu regnen…
14.03.2022

In der Nacht wird der Wind dann zum Sturm, der stundenlang an den fragilen Schiebefenstern rüttelt, wobei sich die Terrassentüren so weit durchbiegen, daß wir schon mal alles in Sicherheit bringen, was bei einem Durchbruch in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Überraschenderweise halten die Schiebetüren aber, jedoch wird es im Haus so kalt, daß ohne Heizung nichts mehr geht.
15.03.2022
Am Folgetag schaffen wir es gerade, in einem kleinen Zeitfenster trocken zum Supermarkt zu kommen, bevor es wieder losgeht. Erst gegen Abend wird es langsam ruhiger und am
16.03.2022
…wird es dann auch mit der Sonne wieder besser. Es ist unser letzter Tag und wir fahren noch einmal nach Ponta do Sol um uns etwas die Füße zu vertreten.


Mittags dann noch einmal runter nach Arco da Calheta, wo wir noch ein letztes Mal essen gehen wollen. Unser Parkplatz liegt an einem Blumenbeet, wo sich mehrere Monarch-Falter bedienen.

Unterhalb auf dem Weg liegt die alte Zuckerfabrik von Calheta…

…wo das noch überall auf der Insel anzutreffende Zuckerrohr verarbeitet wird, hauptsächlich zu Rum.


Zwischen den Stahlwalzen werden die Rohre zerquetscht, das ausgepresste Stroh wird über die Transportrutsche direkt in einen LKW entsorgt, der gewonnene Saft tropft links in den silbernen Behälter und landet über ein Rohr in den Tanks.

Ein letzter Spaziergang durch die Marina…

…und dann einen letzten Espada!

Eine schöne Insel, auf der wir schöne Wanderungen gemacht haben! Insgesamt für unseren Geschmack aber viel zu touristisch und kaum noch mit diesem Fischerdorf-Charme, den z.B. La Palma noch an manchen Stellen hat. Wir bereuen zwar nicht, hergefahren zu sein, aber erstens ist es um diese Jahreszeit hier im Vergleich zu den Kanaren doch noch um die entscheidenden paar Grad zu kalt und zum anderen eben viel zu dicht besiedelt und touristisch erschlossen.