Heute morgen sieht es zum Meer hin wieder aus wie üblich, hinter uns auf der Cumbre und in der Caldera sind aber dicke Wolken und dort liegt auch noch immer Schnee. Wir beschließen daher, im ‘Bananendreieck’ zu bleiben und wollen uns die Schneeberge etwas näher ansehen, ohne daß es uns dabei selbst kalt wird. Das geht am besten auf der kurzen Wanderung von El Puerto, wie der Hafen von Tazacorte inzwischen offiziell heißt, hinauf zum Café des Mirador del Time, von wo man ein Stück weit in die Caldera schauen kann.
Schon in einer der ersten Kurven wird es so warm, daß die Hosenbeine ab müssen, während man im Hintergrund sieht, daß der Gipfel des Bejenado noch Schnee hat.

Auch die Cumbre gegenüber sieht noch einigermaßen weiß aus…

Das Café am Mirador ist gut besucht, nicht zuletzt wahrscheinlich, weil es sich hier immer noch sommerlich anfühlt, während es hinten in der Caldera noch deutlich anders aussieht.


Beim Abstieg bietet sich der Blick auf den monumentalen Hafen, dessen Erweiterung eine jahrelange Baustelle war. Das schauen wir uns mal unten aus der Nähe an…

Dort wo mittlerweile drei Fischanzuchtbecken im Wasser liegen, sollten einmal große Kreuzfahrtschiffe anlegen…

…aber die Parktaschen für die Busse vor der Wehranlage aus Beton bleiben leer, denn nach Fertigstellung stellte sich heraus, daß die Baugröße heutiger Schiffe das Hafenprojekt überholt hat und es für die meisten Ozeanriesen dann doch zu klein ist.

So wird die Betonfigur an der Hafeneinfahrt wohl in erster Linie die Fischer darunter unterhalten… erinnert irgendwie an den Berliner Flughafen…
