Tropische Inseln haben ihre üppige Pflanzenwelt hauptsächlich deshalb, weil es dort ausreichend regnet. Hier auf La Palma ist das in der Regel zwar hauptsächlich auf der Ostseite der Fall, wo auch der Flughafen ist, in diesem Jahr wird die Regel allerdings mal durch die Ausnahme bestätigt.
Hier blüht das ganze Jahr hindurch irgendwas, etliche Sträucher auch praktisch ohne nennenswerte Unterbrechung, wie der Hibiskus, der vor unserem Schlafzimmerfenster steht.

Recht eindrucksvoll ist die Schwanenhals-Agave, die man hier in etlichen Gärten sieht und deren Blüte so riesig wird, daß sie aus eigener Kraft nicht bis zum Ende ihres Wachstums aufrecht stehen kann

Auf der Wanderung am El Time wächst am Rande unter anderem echter Rizinus, der auch ‘Wunderbaum’ genannt wird. An der Pflanze sind gleichzeitig alle Fruchtstadien zu sehen, von der roten Blüte an bis zur aufplatzenden Samenschote…



Ziemlich selten ist es, daß eine Bougainvillea (links) exakt die gleiche Farbe hat wie die Feuerbegonie (rechts), so daß man von weitem die Blüten nicht unterscheiden kann


Auf dem Weg nach unten ist das dekorative Lampenputzergras sehr verbreitet, das hier allerdings eingeschleppt wurde und das man jetzt trotz groß angelegter Vernichtungsversuche nicht mehr los wird.


Laut Wetterbericht soll das Wetter morgen besser werden… die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.