La Palma 2013 – Der Pico Nambroque

Wenn man morgens von der Terrasse aus bereits El Hierro gut sehen kann (was eher selten ist), kann man das durchaus als Hinweis für gute allgemeine Fernsicht werten.
Wir machen uns daher auf, um diese von der Cumbre Nueva aus zu erleben, wozu wir die altbekannte Anfahrt zum Refugio El Pilar nutzen.
Die Sicht ist in der Tat traumhaft heute, auch wenn auf den Bergrücken zuweilen ein so scharfer Wind weht, daß man trotz Sonne eine Jacke braucht und ich eine Fangleine an meinen Hut machen muß.

Ohne die üblichen Nebel- oder Wolkenschleier kann man hier Teneriffa und La Gomera sehen…

…und wir beschließen daher auf den Nambroque zu steigen, von dem aus man alle drei Nachbarinseln gleichzeitig sehen kann. Der Nambroque ist ein etwa 1000 Jahre alter erloschener Vulkan, an dessen Rand noch einige Zinnen  stehengeblieben sind, die man als Panorama-Kanzel nutzen kann…wenn man sich traut.

Tatsächlich gibt es vom Gipfel aus ungetrübten Rundblick, wenn man sich den im ersten Bild am rechten – und im zweiten Bild am linken Bildrand befindlichen Baum als Referenz nimmt, kann man sich das Gesamtpanorama vorstellen:

Der kurze Weg zum ‘Ausguck’ lohnt sich, von hier kann man die Ostseite der Insel überschauen und sieht direkt auf die Inselhauptstadt Santa Cruz

Auf dem Rückweg gibt es eine Rast an einer der kurios verwachsenen, uralten kanarischen Kiefern…

…die sich ab einem gewissen Alter auch nicht mehr so leicht durch einen der Waldbrände beeindrucken lassen, die hier auf der Insel im letzten Jahr wieder viel Schaden angerichtet haben.
Weithin sichtbar sind die verbrannten Gebiete, die sich durch die Wälder ziehen, nur von nahem sieht man, daß die Regeneration aber bereits im Gange ist…

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