Nachdem es gestern wegen absoluter Überfüllung aller Parkmöglichkeiten unmöglich war, den Puig de Galatzo zu bewandern, versuchen wir es heute erneut und sind nahezu alleine auf dem Anfahrtsweg, wo gestern am Sonntag noch ein Auto hinter dem anderen stand.

Der Weg ist auf den ersten wenigen hundert Metern noch befahrbar ausgebaut, dann wird es aber schmaler und unebener, also nur noch für Wanderer und die Bergziegen, die einem gelegentlich begegnen.


Es gibt jede Menge exotische Pflanzen am Wegrand und auch die Tierwelt hat noch mehr als Bergziegen zu bieten…wenn man es denn sieht. In diesem Sinne hätte ich die Gottesanbeterin am Wegrand fast für ein grünes Blatt gehalten…aber wie kommt so ein grünes Blatt an so einen alten Holzstamm?


Nach etwas mehr als einer Stunde wird die Bodenvegetation dann auch langsam weniger und bald geht es nur noch über Geröll und Fels…

…kurz vor Mittag sind wir dann oben…der Fuß hat durchgehalten!

Die Strecke ist ein Rundweg, deshalb müssen wir nach einer Pause auch nicht den gleichen Weg wieder zurück, sondern steigen auf der anderen Seite langsam ab…in dieser Höhe mit tollen Ausblicken…

Ein letzter Blick auf den Puig de Galatzo…da oben waren wir gerade…

…dann geht es durch ziemliches Geröll wieder runter

Ich bin zwar platt…aber einigermaßen happy, daß der Fuß die Sache relativ problemlos weggesteckt hat. Damit sollte der Fuß-Unfall vom Januar wohl endgültig erledigt sein. Gott sei Dank, es hätte sich beliebig schlimmer entwickeln können.