Im Maritim gabs diesmal fürs gleiche Geld eine Suite… riesig mit zwei Zimmern, jedes mit eigenem Bad und Fernseher…trotzdem war die Nacht irgendwie nicht sonderlich erholsam, weil der Raum ziemlich überheizt und die Matratzen extrem hart waren. Deshalb haben wir den Versuch auch relativ früh morgens beendet und recht früh ausgecheckt, um im Flughafen in aller Ruhe frühstücken zu können.
Der Flug ging dann zunächst zwar erst mit halbstündiger Verspätung los, verlängerte sich dafür aber ersatzweise noch um eine weitere Stunde, da in Lanzarote zwischengelandet wurde. Daß auf La Palma die Übernahme des Autos und das Auffinden des Hauses dann doch vergleichsweise flott ging, ist wohl hauptsächlich der Tatsache zu verdanken, daß wir uns auf der Insel mittlerweile recht gut auskennen.
Leider ist das Wetter diesmal nicht besonders sonnig… gerade mal 17-18°, zumindest bis jetzt. Das Haus ist zwar groß und auch ganz nett, aber da es deutlich höher liegt als die meisten unserer bisherigen Unterkünfte ist es ohne Sonne recht kühl innen und der winzige Elektro-Heizkörper ist mit der Hausgröße völlig überfordert. Vor dem Hintergrund spielt es dann auch keine große Rolle mehr, daß man in dem winzigen Pool hinterm Haus im Grunde eh nur Wendungen üben könnte, wenn er denn temperiert und somit benutzbar wäre.

Heute haben wir dann zur Einstimmung mal unsere Tour über den El Time gemacht, denn die Ecke ist fast immer etwas vom Wetter begünstigt. Die Strecke hat zwar Wegabschnitte mit recht unbequemem Belag aber schönen Ausblicken auf Landschaft und Flora.


Der letzte Abschnitt führt wieder durch eine Bananenplantage. Zum Teil sind oben die Stauden bereits erntefertig in Folie verpackt, während unten noch die riesige Scheinblüte hängt…


Da es hier im Haus kein Wlan gibt, haben wir uns in Los Llanos eine Prepaid Karte bei Orange gekauft, mit der es einigermaßen geht. Zumindest kann man Wetter und Mails abrufen, das bloggen ist mit der Geschwindigkeit allerdings schon etwas anstrengend…
Beim Abendessen in unserer Fischkneipe leistet uns ein etwas zerzauster Streuner Gesellschaft, der zwar gelegentlich auf unseren Fisch schielt, aber offenbar doch nicht hungrig genug ist, um dafur extra aufzustehen…
