Mallorca 2014 – Palma bei Regen

Wie vorausgesagt regnet es seit heute nacht, was uns wandertechnisch aber nicht wirklich zurückwirft, da heute zum einen eh der obligatorische Erholungstag ist und wir zum anderen auch mal wieder etwas einkaufen müßten, was hier in der Serra de Tramuntana nur bedingt möglich ist. So beschließen wir, nach Palma zu fahren, die historische Altstadt soll sehr schön sein und vielleicht sieht man ja in den Regenpausen etwas davon.

Trotz der vergleichsweise kurzen Luftlinie dauert die Fahrt fast eine Dreiviertelstunde und wir bekommen einen Parkplatz in einer endlos langen Tiefgarage direkt am Meer. Am Ausgang der Garage verkauft uns ein Afrikaner für 5€ einen Taschenschirm, der sich aber bereits beim ersten kleinen Windstoß in einen doppelten Weberknoten verwandelt. Wir müssen allerdings etliche Abfallkörbe abwarten, bis wir einen finden, wo unserer noch reinpaßt, weil alle mit entsorgten chinesischen Taschenschirmen voll sind…

Die Altstadt ist tatsächlich sehr schön, viele schmale Gassen, die – ebenso wie die Architektur – vermuten lassen, daß sie weit vor der Erfindung irgendwelcher vierrädriger Verkehrsmittel entstanden sein müssen.

Daß man hier irgendwann mal richtig Geld hatte, sieht man an den meisten Fassaden oder an Kleinigkeiten wie den Kanaldeckeln aus Messing…

Im Gegensatz dazu ist an vielen Stellen ein Renovierungsstau zu erkennen oder auch die typisch südeuropäische Leichtigkeit des Elektriker-Seins…

Eindeutig am meisten beeindruckt haben uns aber zwei Bäume: ein 600 Jahre alter Olivenbaum, der mitten in der Stadt auf dem Rathausplatz steht und tatsächlich immer noch neue grüne Äste austreibt…

…sowie ein Gummibaum (ficus macrophylla), der von weitem wie eine ganze Baumgruppe aussieht…aber es ist nur ein Baum:

Als wir dann noch im Schaufenster eines Badausstatters diese Wanne finden, fällt es uns doppelt leicht, wieder in unser Haus zurückzufahren…offenbar hätten wir es schlechter treffen können.

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